Kündigung Untermiete

Bei einer Untermiete gelten die allgemeinen Kündigungsregelungen des BGB, allerdings nur im Verhältnis Untervermieter und Untermieter. Wird der Hauptmieter hingegen wirksam von seinem Vermieter gekündigt, so muss auch der Untermieter zeitgleich die Wohnung räumen.

Die Kündigungsfristen betragen für den Hauptmieter bei untervermietetem Wohnraum mindestens drei Monate. Der Untermietvertrag wird hier wie die Vermietung einer Einliegerwohnung behandelt. Bei einer möblierten Untervermietung kann spätestens am 15. zum Monatsende gekündigt werden, also unter Einhaltung einer Frist von lediglich zwei Wochen. Ein Kündigungsgrund muss nicht vorliegen. Ansonsten muss ein berechtigtes Interesse, also insbesondere Eigenbedarf vorliegen und geltend gemacht werden. Ein Kündigungsgrund braucht nicht genannt werden, wenn die Kündigungsfrist von drei auf sechs Monate verlängert wurde.
Wenn die Kündigung für den Untermieter, der nicht möbliert zur Untermiete wohnt, eine besondere Härte darstellen würde, kann er weiter wohnen bleiben.
Der Untermieter kann bis zum dritten Wrktag des Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats kündigen.