Kleinreparaturklausel

Unter bestimmten Umständen kann dem Mieter die Zahlung von Kleinreparaturen im Mietvertrag auferlegt werden. Wohlgemerkt: die Zahlung. Die Durchführung obliegt immer dem Vermieter.

Die Kleinreparatur-Klausel ist nur dann rechtlich wirksam, wenn sie lediglich Bagatellschäden betrifft. Die Behebung darf maximal 100 Euro kosten. Der Höchstbetrag muss im Mietvertrag genannt sein. Pro Jahr gilt eine Höchstgrenze von 200 Euro bzw. 8 Prozent der Jahresmiete. Es müssen Gegenstände betroffen sein, die dem häufigen Mieterzugriff ausgesetzt sind, etwa Wasserhähne oder Fenstergriffe.