Mündlicher Mietvertrag

Ein Mietvertrag kann ohne weiteres mündlich abgeschlossen werden, sogar ohne Handschlag. Schriftform ist nicht notwenig. Es gelten dann die gesetzlichen Regeln des BGB für das Mietverhältnis und nicht irgendwelche vertraglichen Klauseln. Kleingedrucktes gibt es nicht. Es liegt ein unbefristeter Mietvertrag vor. Mündliche Mietverträge haben den Nachteil, dass derjenige, der sich auf eine Vereinbarung beruft, die von der gesetzlich vorgegebenen Regelung abweicht, dies nachweisen muss. Der Vermieter muss zudem nachweisen, in welche Höhe der Mietzins vereinbart wurde. Der Mieter muss etwa nachweisen, dass der Mietvertrag zustande gekommen ist und er in die Wohnung einziehen darf, wenn der Vermieter behauptet, ein Vertragsschluss liege noch gar nicht vor.