Wohngemeinschaft

Eine mietrechtliche WG, also Wohngemeinschaft, liegt vor, wenn sich mehrere Menschen Wohnraum zum Zwecke des gemeinschaftlichen Wohnens teilen, ohne ein familiäres Verhältnis begründen zu wollen. Will mal also eine Wohngemeinschaft bilden, sollte man dem Vermieter gegenüber auch so auftreten.

Mieter und Partei des Mietvertrages ist dann die Wohngemeinschaft. Ist der Mietvertrag so ausgestaltet, so ist vertraglich geregelt, sass die Wohnungspartner, also die Mitglieder der Wohngemeinschaft, wechseln können. Die Vereinbarung einer Wohngemeinschaft (WG) im Mietvertrag sorgt dafür, dass nicht nur einer der Mieter für alles dem Vermieter gegenüber zu haften hat.

Eine Wohngemeinschafts-Vereinbarung sollte wie folgt ausgestaltet sein:
Neben der Benennung der gemeinsam angemieteten Räume sollte die anteilige Miete nach Zimmergröße berechnet werden. Es sollte vereinbart werden, dass bei Auszug von WG-Mitgliedern Nachzahlungen auf die Betriebskostenabrechnung zu erfolgen haben. Es sollte geregelt sein, wer die Schönheitsreparaturen durchführt und bezahlt. Der Hauptmieter, so es laut Vertrag einen geben sollte, sollte verpflichtet werden, den Mietvertrag nur mit Zustimmung der Untermieter zu kündigen. Es sollten Kündigungsfrist für die WG-Mitglieder vorgeschrieben werden. Auch sollte vereinbarte werden, wie über die Aufnahme neuer WG-Mitglieder entschieden wird. Es sollte auch geregelt werden, wie die gemeinschaftlichen Räumlichkeiten genutzt werden dürfen.