Vermieter hat kein Pfrüfpflicht für Leitungen

Den Vermieter trifft keine Pflicht, die Wasser- und Heizungsleistungen regelmäßig überprüfen zu lassen. Folglich muss er in aller Regel auch nicht für Schäden aufkommen, die an den Sachen des Mieters durch einen Wasserrohrbruch entstehen. Nur wenn es Anzeichen für einen drohenden Rohrbruch gibt, ist der Vermieter zu einer Überprüfung verpflichtet. Unterlässt er sie dann, muss er dem Mieter seine Schäden ersetzen. Gleichfalls muss die Wohngebäudeversicherung des Vermieters diese Schäden des Mieters in der Regel nicht ersetzen. Sie muss nur die Schäden ersetzen, die am Gebäude oder beispielsweise dem Fußboden entstehen. Es ist die Hausratversicherung des Mieters, die für Schäden an seinem Mobiliar aufkommt.