Wie muss die Nebenkostenabrechnung aussehen?

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    • Hallo Carsten,

      es gibt die sogenannte Betriebskostenverordnung (BetrKV). Dort sind 17 verschiedene Positionen aufgeführt, beispielsweise die Grundsteuer, die Straßenreinigung oder die Müllabfuhr. Dort steht auch der Punkt "sonstige Betriebskosten".
      Diese sonstigen Betriebskosten müssen - genau wie alle anderen - im Mietvertrag genau aufgeführt und klargestellt werden. Unter die sonstigen Kosten können zum Beispiel Kosten für die Dachrinnenreinigung, für eine Schwimmbad oder die Wartung von Rauchwarnmeldern beinhalten.
      Alle Nebenkosten müssen im Mietvertrag genannt werden.

      Abrechnen muss der Vermieter die Nebenkosten spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums. Das ist meistens das Kalenderjahr. Das bedeutet, dass der Vermieter die Nebenkostenabrechnung 2017 spätestens bis Ende 2018 erstellt und dem Mieter übergeben haben muss.

      Der Vermieter muss die Positionen einzeln aufführen und den Anteil des einzelnen Mieters nach einem klaren Schlüssel berechnen. Nur ausnahmsweise können Kosten zusammengerechnet werden, etwa die Kosten für Frisch- und Schmutzwasser. Wenn aber Grundsteuer und Straßenreinigung zusammengefasst werden, so ist die Nebenkostenabrechnung aus formellen Gründen unwirksam.

      Einwendungen gegen die Nenenkostenabrechnung kann der Mieter nur innerhalb von 12 Monaten erheben.

      Alles klar? Hoffentlich.

      Schöne Winterzeit,

      S.K.

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