Wasserschaden, wer zahlt für Unterbringung der Möbel?

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    • Wasserschaden, wer zahlt für Unterbringung der Möbel?

      Hallo zusammen,

      Kurz zur Vorgeschichte:

      Ich und mein Mitbewohnwr hatten einen Wasserschaden in unserer Wohnung. Nachdem es im Endeffekt über einen Monat gedauert hat bis eine Firma kam um den Schaden zu beheben, wurden zunächst Trocknungsgeräte aufgestellt um den Boden zu trocknen, was im Endeffekt wieder ca einen Monat gedauert hat. Die Möbel standen währendessen weiterhin in der Wohnung. Anschließend kam eine Firma um die Wohnung zu reparieren. Der komplette Boden musste ausgetauscht werden, die Wände mussten neu tapeziert werden. Mit dieser Firma wurde zunächst vereinbart, dass die Möbel usw in einen Raum gestellt werden, zuerst die hinteren Räume komplett renoviert werden, wenn diese fertig sind die Möbel dann in diese fertig renovierten Räume gestellt werden und dann die restlichen Räume renoviert werden. Das Möbel umstellen sollten ich und mein Motbewohner erledigen, dem haben wir auch zugestimmt. Nach Beginn der Arbeiten mussten wir feststellen, dass die Arbeiter die Möbel selbst umgeräumt haben und slle Räume gleichzeitig renovierten. Wir dachten uns na gut, wenn sie das möchten....

      Die ganze Aktion hat im Endeffekt 3 Monate (Mai-Juli) gedauert bis die Wohnung wieder einigermaßen bewohnbar war (Bis die Küche wieder eingebaut wurde vergingen 3 Wochen, die Hälfte der Steckdosen waren nicht installiert, 3 von 6 Türen schliffen bzw gingen nicht zu).

      Aufgrund dessen stand es uns zu keine Miete zu überweisen, da die Wohnung nicht nutzbar war. Da wir beide die Vermieterin schon seit Kindertagen kannten, haben wir die Miete zunächst weiter überwiesen und eig darauf gewartet, dass die Vermieterin auf uns zukommt und uns sagt, dass wir die Mietzahlungen einstellen können. Eig hätte man auch für den Monat, den wir in die schimmligen Wohnung gelebt haben, kürzen können auf was wir aber aus oben genanntem Grund nicht getan haben, da die Versicherung schon kurz davor war unsere Vermieterin rauszuwerfen. Dass diese Vorgehensweise nicht so clever war ist uns auch klar, allerdings sind zwei unserer besten Kollegen ihre Söhne, weshalb wir jegliche Art von Stress vermeiden wollen.

      Ende Juni sind wir dann auf unsere Vermieterin zugegangen und hatten wegen der Mietminderun nachgefragt. Zunächst meinte sie, dass wir die Mieten für August-Oktober nicht überweisen bräuchten. Schon nach kurzer Zeit hatte sie ihre Meinung allerdings geändert und wir sollten warten bis die Versicherung das Geld auszahlt. Nun gut, das haben wir so hingenommen, da wir wie gesagt uns schon sehr lange kennen und deswegen keine Streitigkeiten entstehen sollten.Mitte August kam sie dann auf uns zu un meinte, dass die Versicherung Geld überwiesen hat, welches für Strom und Miete wäre. Es stellte sich allerdings heraus, dass dies lediglich das Geld für die entstandenen Stromkosten aufgrund der Trocknungsgeräte waren. Aus dem Schreiben ging allerdings hervor, dass dies lediglich für den Strom war und sie noch den Mietvertrag bzgl der Mietminderungsansprüche nachreichen sollte. Wir haben wieder gewartet und gehofft unser Geld relativ zeitnah zu erhalten, da es aufgrund eines Autoschadens bzw. Kaution für eine neue Wohnung (mein Mitbewohnwr zieht um, seine Freundin hat die Wohnung schon angemietet) benötigten und ich momentan aufgrund einer Ausbildung auch nicht viel verdiene. Die Tage gingen ins Land, so dass wir beschlossen haben unsere Vermieterin freundlich darauf anzusprechen.

      Zunächst war ihr nicht klar, dass das bereits überwiesene Geld lediglich Stromkosten waren, was ich ihr anhand des Schreibens der Versicherung vorrechnete. Sie meinte dann, dass sie der Versicherung keinen Druck machen wollte, da zum einen die Kündigung im Raum stand, was nicht eingetreten ist, und zum anderen die Versicherung sich über die hohen Kosten beschwerte, da das ganze im Endeffekt wesentlich mehr gekostet hat, als geplant, was hauptsächlich daran lag, dass die für die Renovierung zuständige Firma mehr als einen Monat gebraucht hatte bis etwas gemacht wurde, so dass sich der Schimmel in der ganzen Wohnung ausbreitete. Sie ruft nun den Versicherungsmenschen morgen an und würde uns Bescheid geben. Auch meinte sie, dass wir nicht mitder ganzen Mieterstattung rechnen sollten, da wie oben erwähnt die Arbeiter die Möbel mehrmals umräumen müssten und das eig nicht von der Versicherung bezahlt werden würde. Wir warten nun bis morgen ab.

      Meine Frage lautet nun: Es kann doch nicht sein, dass wir für die Unterbringung der Möbel aufkommen sollen? Zum einen war es ganz anders abgesprochen, wie oben erwähnt. Wir haben sogar zugestimmt das in die Hand zu nehmen, an was sich die Firma allerdings nicht gehalten hat, wie bei so vielem. Wir können doch nichts dafür, dass einige Rohre undicht waren und die Firma so lange gebraucht hat, bis der Schaden behoben wurde. Die Versicherung müsste doch für die Unterbringung der Möbel usw aufkommen und nicht wir?

      Wir warten jetzt mal bis morgen ab, allerdings neigt sich unsere Geduld auch dem Ende, da wir beide dringen Geld benötigen. Wir wollen aber auch nicht, dass Streit zwischen uns aufkommt, allerdings kommen wir uns doch ein wenig verarscht vor mittlerweile.

      Vielen Dank im Voraus für die Hilfe und das Durchlesen dieses ganzen Textes!

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