Was ist die ortsübliche Vergleichsmiete?

    • Hallo Kalli,
      das ist im BGB geregelt, und zwar in § 558 abs 2 BGB. Maßstab sind Mieten, die vor Ort oder in einer vegleichbaren Kommune in den letzten vier Jahren gezahlt worden sind für eine Wohnung in vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage. Es entscheidet also nicht allein der ortsübliche Mietpreis pro Quadratmeter, sondern auch die Größe der Wohnfläche. Hierzu zählt die Grundfläche von allen Wohnräumen, aber auch von Wintergarten, Balkon, Loggia, Dachgarten und Terasse.
      Nicht zur Wohnfläche gehört die Grundfläche von Kellerräumen, Bodenräumen, Abstellraum, Waschküche, Trockenraum, Heizungsraum und Garage.
      Fazit: Was in den letzten vier Jahren in einer vergleichbaren Gemeinde im Durchschnitt für vergleichbaren Wohnraum gezahlt worden ist, bestimmt die Miethöhe.
      Alles klar? ;)
      Gruss
      Heike

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