Worauf muss man achten, wenn man beim Ausziehen seine eigene Küche mitnehmen will, die die alte Küche des Vermieters ersetzt hatte.

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    • Worauf muss man achten, wenn man beim Ausziehen seine eigene Küche mitnehmen will, die die alte Küche des Vermieters ersetzt hatte.

      Hallo, wir haben folgende Situation. Mein Vater ist Anfang diesen Jahren verstorben und wir sind gerade dabei, die Wohnung aufzulösen. Eingezogen ist mein Vater Mitte 2016. Die Wohnung wurde mit eingebauter Küche vermietet. Diese Küche hatte meinem Vater allerdings nicht gefallen, war auch ziemlich abgenutzt (hatte bereits mindestens 3 Vormietern gedient, von denen wir 2 kennen und wissen, dass sie die Küche vom jeweils dem anderen Vormieter übernommen wurde. Den ersten im Bunde, kennen wir nicht, also den Vor-vor-Vormieter). Jetzt wollte mein Vater eine neue Küche haben. Er hatte mit dem Vermieter vereinbart, dass er selbst (also mein Vater) eine neue Küche kauft, diese auf eigene Kosten einbauen lässt und dafür garantiert, mindestens 4 Jahre dort wohnen zu bleiben, dafür 25.- EUR weniger Miete pro Monat zu bezahlen und dass die Küche danach dem Vermieter gehören soll. Jetzt ist mein Vater wie gesagt im Januar diesen Jahren verstorben. Wir haben den Vermieter gesagt, dass wir gerne einen Abstand für die Küche hätten (hat immerhin 11K EUR gekostet inkl. Einbau). Der Vermieter ziert sich natürlich etwas zu bezahlen. Er sagt (mit Recht und das kann ich auch nachvollziehen), dass es die Idee meines Vaters war, eine neue Küche zu kaufen und nicht seine. Außerdem, würde er sich auch um die Nachvermietung kümmern und uns vielleicht damit 1 Miete sparen (ca. 1K EUR), wenn sich etwas vor dem Mietvertragsende ergibt (hat auch tatsächlich schon inseriert, uns aber nicht davon informiert und gefragt, ob wir den Mietvertrag vor dem fristgerecht gekündigten Termin, beenden wollen). Jetzt zu meiner Frage: Was ist zu beachten, wenn er uns nichts für die Küche geben will (gehört ja eigentlich noch uns und die Küchengeräte sind wirklich nur vom feinsten) und wir stattdessen eine andere Küche (natürlich günstiger) einbauen. Haben wir dazu das Recht? Wie viel müssten wir mindestens in die "neue" Küche investieren? Übrigens hat der Vermieter auch gleich die Miete für den Nachmieter erhöht.
    • Hallo,
      schwierige Situation.
      Also ich denke, dass man der Vereinbarung entnehmen kann, dass 25 Euro pro Monat an Abstand bezogen auf den Rest der vier Jahre vom Vermieter zu zahlen sind. Danach sollte sie ja dem Vermieter gehören.
      Ich würde also diese Summe vom Vermieter verlangen. Notfalls wirst du wohl klagen müssen, wenn der Vermieter freiwillig nicht zahlst.
      Gruss
      Tamara
    • Johannes schrieb:

      Jetzt zu meiner Frage: Was ist zu beachten, wenn er uns nichts für die Küche geben will (gehört ja eigentlich noch uns und die Küchengeräte sind wirklich nur vom feinsten) und wir stattdessen eine andere Küche (natürlich günstiger) einbauen. Haben wir dazu das Recht? Wie viel müssten wir mindestens in die "neue" Küche investieren? Übrigens hat der Vermieter auch gleich die Miete für den Nachmieter erhöht.
      Zu Anfang des Mietverhältnisses war eine EBK vorhanden, nachweisbar, und am Ende der Mietzeit sollte/müsste wieder eine EBK vorhanden sein. Der Rest ist Verhandlungssache, denke ich.

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